Das Herz Jesu und das Allerheiligste Sakrament
Das Heiligste Herz Jesu liebt die Menschen so sehr, dass es nichts sehnlicher begehrt als sich ganz zu schenken. Gerührt von Mitleid mit den Sündern wollte es einen Weg zur innigsten Vereinigung bereiten. In der heiligen Eucharistie ist uns dieser unendlich wertvolle Schatz gegeben. Das gesamte Leben der Kirche entströmt aus diesem Sakrament, und für uns muss es daher auch der Ursprung aller unserer Handlungen sein. Wenn wir nicht aus diesem Sakrament leben, so haben wir das Leben nicht in uns, sondern gehen auf einem falschen Weg.
Doch wenn wir uns mit Vertrauen dem Sakrament nahen, finden wir darin alles Nötige. Wir finden die Barmherzigkeit Gottes, die uns unsere Sünden vergibt und uns bereit macht, frei von der Sünde zu leben. Wir werden immer wieder gestärkt, um die Sünde ganz aufzugeben, und erhalten die Kraft, den schrecklichen Folgen der Erbsünde zu trotzen und mehr und mehr in der Vollkommenheit zu wachsen.
Nur auf diesem Wege finden wir die Nahrung, die in unseren düsteren Zeiten echte Tröstung bietet. Wir sind heutzutage täglich mit schrecklichen Sünden konfrontiert. Auf den Straßen und sogar in der Kirche selbst. Wir schreiten gerade auf dem Kreuzweg der Kreuzigung entgegen, und ringsum spotten und verhöhnen die Massen unseren Herrn. Wir scheinen in dieser Welt auf uns allein gestellt zu sein und leiden unter Einsamkeit.
Doch die Barmherzigkeit Gottes hat uns ein Heilmittel gegeben. Im Allerheiligsten Sakrament werden die Gnaden, die unermüdlich aus dem Heiligsten Herzen strömen, für uns wirksam und heilsam. Darin allein finden wir einen Ausweg aus der Dunkelheit unserer Zeit.
Nahen wir uns also der heiligen Kommunion mit Vertrauen und mit der Bitte um Sühne für all die schrecklichen Sünden unserer Tage.
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