Die Muttergottes und die Heilige Eucharistie
Um unseren Herrn in unseren Herzen angemessen zu empfangen, müssen wir die notwendigen geistigen Dispositionen dafür haben. Nun sind solche Dispositionen des Geistes Gnaden, die wir von Gott erhalten. Deshalb müssen wir Maria um diese Gnaden bitten, ohne deren Fürsprache wir sie nicht empfangen würden. Bei der Vorbereitung zur Kommunion dürfen wir daher nicht auf Marias Hilfe verzichten.
Wenn wir Gott in unseren Herzen haben, bleibt Marias Fürsprache weiterhin notwendig. Wir können uns nicht auf unsere Tugenden verlassen, die immer unvollkommen sind, um dem Erlöser zu gefallen, der uns besucht. Wir müssen daher seine Gnade durch Marias allmächtige Gebete gewinnen, deren Tugenden unsere Unvollkommenheit bedecken werden. Wenn wir Jesus in unsere Herzen aufnehmen, müssen wir ihn mit unserer Zuneigung, unserem Respekt und unserer Dankbarkeit umgeben. Aber unsere Liebe ist schwach, unser Respekt ist gering, unsere Dankbarkeit ist unvollkommen. Was können wir dann besser machen, als Maria zu bitten, für uns zu danken, für uns anzubeten, für uns und mit uns ihren göttlichen Sohn zu lieben,, der unser Bruder ist, da sie Gottes Mutter und unsere ist!
Nach der Kommunion ist es notwendig, die guten Vorsätze, die das Leben mit Jesus unseren Herzen nahegelegt hat, in die Praxis umzusetzen.
Es ist die Zeit der moralischen Kämpfe, die sich nähert. Wir kennen unsere Schwäche, unsere Unbeständigkeit, unsere Lauheit. Wir brauchen Gnaden, die uns helfen die Sünde zu bekämpfen. Und welche andere Quelle kann uns diese Gnaden geben, die im Himmel entstanden sind? Natürlich müssen wir sie von Maria erwarten.
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