Göttingen: Brutaler Angriffsversuch auf Demonstration gegen Abtreibung

Göttingen: Brutaler Angriffsversuch auf Demonstration gegen Abtreibung

Am 15. August 2026 ereignete sich ein brutaler Übergriff mit dem Ziel demonstrierende Lebensschützer anzugreifen.

Die TFP-Studentenaktion protestierte in Göttingen zusammen mit Freiwilligen der Aktion SOS Leben und dem Herz-Jesu-Apostolat gegen die schreckliche Sünde der Abtreibung. Die Versammlung bestand aus dem Gebet des Rosenkranzes und dem Verteilen von Flugblättern. Die Versammlung blieb dabei durchgehend friedlich.

Doch schon nach wenigen Minuten fand sich eine Menge an Gegendemonstranten zusammen, die mit Rufen und Musik versuchten, die friedliche Versammlung zu stören und die Freiwilligen mundtot zu machen. Mit jeder fortschreitenden Minute wuchs die Gruppe zahlenmäßig an. Auch die Intensität der Störungen wurde immer größer.

Dazu kamen nun auch Transparente und Banner, die klar die linksextreme Gesinnung der Teilnehmer zum Ausdruck brachten: „Gay Communism now“, also „schwuler Kommunismus jetzt“, und „Make feminism a threat“, also „Macht Feminismus eine Bedrohung“. Doch daneben war auch eine Flagge des Bündnis 90/Die GRÜNEN zu sehen und ein Fahrrad der Linkspartei.

Schon zu diesem Zeitpunkt kam es zu Versuchen, die Lebensrechtler anzugreifen. Einige aus den Reihen des Gegenprotestes versuchten, zu den Versammlungsteilnehmern vorzudringen, wurden aber von der Polizei aufgehalten, die dann dazu überging, eine Kette, um die Versammlung zu bilden, um ihren Schutz zu gewährleisten. Es wurde auch mit Gegenständen geworfen, unter anderem mit Nägeln.

Doch die eigentliche Eskalation ereignete sich nach dem Ende der Versammlung. Beim Abzug der Teilnehmer, begann die Menge der Gegendemonstranten plötzlich, auf die Versammlungsteilnehmer zuzustürmen und diese anzugreifen. Das konnte zwar durch die Polizei verhindert werden, aber nun standen sich Protest und Gegenprotest direkt gegenüber und waren nur durch die Polizeikette getrennt. Die Teilnehmer bewegten sich nun zügig vom Platz.

Nun schloss sich eine Verfolgungsjagd durch die Göttinger Innenstadt an, bei der wiederholt Gewalt vonseiten der Gegendemonstration gegen die Polizei eingesetzt wurde, um zu versuchen, die Reihen zu durchbrechen und zu den Lebensrechtlern vorzudringen. Immer wieder versuchte die Polizei, die aufgebrachte Menschenmenge zum Stehen zu bringen, doch wiederholt schlug das fehl. Es konnten sich auch Einzelne durch die Reihen der Polizei schlängeln und kamen den Lebensrechtlern sehr nahe. Diese mussten mit Stangen und anderen Hilfsmitteln mithelfen, die Reihen der Polizei dichtzuhalten und das Durchbrechen der Antifa-Aktivisten zu verhindern.

Zuletzt musste die Polizei als Reaktion auf die Gewalt der linken Aktivisten Pfefferspray einsetzen, was dazu führte, dass der Gegenprotest gestoppt werden konnte und die Lebensrechtler zu ihren Fahrzeugen zurückkehren konnten.

Die Beamten ordneten einen Rückzug an. Sie mussten Eingänge, Ausgänge, Treppen des Parkhauses sichern, damit die bedrohten Christen herausfahren konnten. Anschließend eskortierte die Polizei die Wagenkolonne der ehrenamtlichen Lebensrechtler aus der Stadt. Die Ampeln auf Rot wurden von der Polizei ignoriert, um Göttingen schnell verlassen zu können.

Nach eigenen Angaben wurden bei diesem Einsatz 12 Polizisten verletzt und es gab über 200 Gewaltanwendungen unterschiedlicher Form, die nötig waren, um den wildgewordenen Gegenprotest aufzuhalten. Von den Versammlungsteilnehmern der TFP-Studentenaktion und SOS-Leben wurde niemand verletzt.

Mittlerweile wurde auch ausführlich in den Medien über den Vorfall berichtet.

Auch wenn linke Gewalt und Terror zunehmen und Linksradikale versuchen, unsere Arbeit zu blockieren und uns mundtot zu machen, werden wir nicht aufhören.

Wir kämpfen gegen die schreckliche Sünde der Abtreibung. Jeden Tag werden tausende unschuldige Kinder im Mutterleib ermordet. Es ist klar geworden, dass die Abtreibungsaktivisten mit der gleichen Schonungslosigkeit, mit der sie die Ungeborenen behandeln, auch gegen die Verteidiger des Lebens vorgehen.

Doch wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir verteidigen uns, weil so viele Kinder verteidigungslos sind, gegen die Brutalität der Abtreibung.

Wir lassen uns nicht mundtot machen. Wir lassen uns nicht die Stimme nehmen, gerade weil man die Kinder mundtot macht und ihnen die Stimme nimmt. Wir werden weitermachen, bis die schreckliche Sünde der Abtreibung völlig beendet ist!

 

 

Eine Bildergalerie findet sich unter diesem Link:
https://tfp-deutschland.de/goettingen-brutaler-angriffsversuch-auf-demonstration-gegen-abtreibung/